Zurück aus Magic Wood

3. September 2010 – 18:03

Jetzt war es ja eine Zeit lang ruhig hier, doch auch ich brauchte mal Urlaub.  In Diesem ging es mit zwei Freunden, aus München und Garmisch, in die Schweiz nach Magic Wood.

In der folgenden Woche war es das Ziel von uns allen, möglichst viele und voralledem schwere Boulder zu klettern.  Doch wir unterschätzten den Schweizer Gneis, dieser wehrte sich nämlich stark gegen unsere Versuche, an ihm hochzuklettern.

Aber jetzt erstmal von Anfang an: Am Samstag, früh am Morgen, trafen wir uns alle in München, mit 6 Crashpads und reichlich anderer Ausrüstung, ging es vollgepackt, mit dem Burghauser DAV Bus, Richtung Schweiz. Am frühen Nachmittag kamen wir dann ohne größere Probleme in Ferrera an. Da wir nicht die einzigen waren, die auf die gute Idee gekommen sind, in den Ferien eines der besten Bouldergebiete zu besuchen, erwischten wir gerade noch den letzten Parkplatz. Auch die Zelte wurden dicht an dicht aufgebaut. Nach einer kurzen Essenspause hatten wir alle Lust aufs Bouldern und so machten wir uns auf den Weg zu den Blöcken. Dieser stellte sich als recht mühselig zu begehen heraus und aus den 200m Luftlinie wurden schnell 15 Minuten Anstieg.

Doch der Weg hatte sich gelohnt, denn wir erreichten endlich den ,,Brunoblock” mit der berühmten ,,Unendlichen Geschichte.” Da dieser jedoch nicht gerade zum aufwärmen nach einer langen Autofahrt geeignet erschien (Boulder ab FB7c), ging es weiter in den magischen Wald. Schlussendlich probierten wir dann noch eine 7a+ Traverse und ein 7b Mantel Problem. Erschöpft gingen wir alle recht früh in die Zelte, um Morgen für einen Tag voller Bouldern gerüstet zu sein.

Erstaunlicherweise hatte  zumindest ich, außerordentlich gut geschlafen und so stand nach dem Frühstück nichts mehr im Wege, um einen Erfolgreichen Tag zu haben. Wieder haben wir einiges probiert, doch die schweren Boulder wollten uns noch nicht so recht gelingen. So wurden auch die nächsten Tage mit viel Bouldern, Essen und Abends am Lagerfeuer sitzen genutzt.

Durch die gute Einteilung meiner Haut an den Fingern konnte ich bis zum Schluss ohne größere Probleme bouldern und so ergab sich dann auch eine recht ansehnliche Liste mit einigen Bouldern von Fb5a bis Fb7b+. Die Highlights waren für mich die Begehung des Higballs ,,Höhenrausch Fb7b+” und einen der ersten Versuche in dem neuen 8m Hohen Highball ,,Boulderbitch” Fb ca. 7a den ich bis wenige Zentimeter unter dem Top klettern konnte. Dort oben, in Luftiger Höhe, verließ mich dann leider doch noch der Mut für den letzten Zug zur Kante (ich musste ja wieder Nachhause fahren) und so sprang ich immer wieder, mit den Füßen auf ca.6m Höhe, auf die Pads.

Alles in Allem muss ich leider zugeben, dass ich die 8a Boulder etwas unterschätzt habe und man nicht einfach mal innerhalb von ein bis zwei Tagen so etwas schweres klettern kann. Als Fazit möchte ich also damit abschließen, dass mit etwas mehr Zeit bestimmt noch der ein oder andere Boulder in etwas höheren Graden geklappt hätte. Trotzdem war es eine wirklich tolle (knappe) Woche und ich werde das ganze schnellstmöglich wiederholen.

Zahlreiche Fotos kommen schnellstmöglich.

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  1. Ein Kommentar zu “Zurück aus Magic Wood”

  2. Jap, zumindest du konntest gut schlafen,

    geschrieben von benni am 03. Sep, 2010

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